Es ist die erste Frage in fast jeder Anfrage, und sie ist völlig berechtigt: Was kostet das? Eine seriöse Antwort mit einer einzigen Zahl gibt es leider nicht – aber ich kann Ihnen genau erklären, wovon der Preis abhängt. Dann können Sie jedes Angebot einordnen, auch meines.
Fünf Faktoren bestimmen den Preis
- Dauer: Ein Abend von 19 bis 24 Uhr ist etwas anderes als ein Seniorennachmittag von zwei Stunden.
- Besetzung: Solo oder als Duo mit Sängerin – zwei Menschen bedeuten zwei Gagen.
- Anfahrt: 20 Kilometer oder 120 Kilometer machen einen Unterschied, inklusive Auf- und Abbau.
- Technikbedarf: Ein Nebenzimmer mit 40 Gästen braucht weniger Anlage als ein Zelt mit 300.
- Termin: Ein Samstag im Mai ist stärker nachgefragt als ein Donnerstag im November.
Was bei mir immer inklusive ist
Beschallung, Keyboard, Mikrofone, Mischpult, Lichtershow und Pausenmusik. Sie mieten nichts dazu, Sie organisieren nichts. Auch der Aufbau und der Soundcheck vor dem Eintreffen der Gäste sind Teil des Preises, nicht ein Extra.
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
Ein gutes Angebot nennt einen Gesamtpreis und sagt dazu, was enthalten ist und was nicht. Vorsicht ist geboten, wenn die Anfahrt „nach Aufwand" abgerechnet wird oder Technik separat auftaucht – dann steht am Ende des Abends eine Zahl auf der Rechnung, mit der Sie nicht gerechnet haben.
Der häufigste Denkfehler
Viele Gastgeber vergleichen den Stundensatz. Das führt in die Irre: Ein Musiker, der fünf Stunden mit zwei kurzen Pausen spielt, ist etwas anderes als einer, der dreimal 45 Minuten macht. Fragen Sie lieber, wie viel gespielt wird – und ob in den Pausen Musik läuft.
Wie sich die Musik im Gesamtbudget einordnet
Bei einer Feier mit 100 Gästen liegt der größte Posten fast immer beim Essen und Getränken. Die Musik macht erfahrungsgemäß einen einstelligen Prozentsatz des Gesamtbudgets aus – und sie ist der Posten, an den sich die Gäste am längsten erinnern. Ein Menü wird gelobt und vergessen; ein Abend, an dem die Tanzfläche voll war, wird noch Jahre später erwähnt.
Das ist kein Argument dafür, beliebig viel auszugeben. Es ist ein Argument dafür, die Musik nicht als letzten Restposten zu behandeln, wenn Saal, Catering und Deko schon fixiert sind.
Anzahlung, Storno, Rechnung
- Anzahlung: Bei mir üblich, aber überschaubar – sie hält den Termin fest.
- Storno: Was passiert, wenn Sie absagen müssen, gehört vor der Zusage geklärt. Je früher die Absage, desto unproblematischer.
- Rechnung: Betriebe, Vereine und Gemeinden brauchen eine ordentliche Rechnung. Sagen Sie mir gleich, auf welche Firmierung sie lauten soll.
Was den Preis nicht senkt
Manchmal wird vorgeschlagen, die Anlage selbst zu stellen oder auf das Licht zu verzichten, um zu sparen. Das bringt in der Praxis wenig: Die Technik ist ohnehin vorhanden und im Preis enthalten, und eine fremde Anlage bedeutet mehr Aufbauzeit und mehr Risiko. Wo Sie wirklich etwas bewegen, ist bei Besetzung, Anfahrt und Wochentag.
Mehr zur konkreten Leistung finden Sie auf der Seite Alleinunterhalter, und wenn Sie schon ein Datum haben: hier sehen Sie mein Einsatzgebiet.
Erzählen Sie mir von Ihrer Feier – ich melde mich innerhalb von 24 Stunden mit einem konkreten Angebot.